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Ich widme den Augen ein eigenes Kapitel, da hier Fehler gemacht werden können, die in irreparablen Schäden enden können. Daher erst mal fett vorweg:
SKIFAHREN NIEMALS OHNE GEEIGNETE BRILLE!!!
Für die Brille solltet ihr unbedingt ein paar Teuro mehr ausgeben, es lohnt sich wirklich.
Bei "günstigen", nein, sein wir ehrlich, bei billigen Brillen wird häufig am falschen Ende gespart. Gläser können splittern, sind zu dünn, verkratzen sehr schnell, sind unbequem, weil entweder zu schwer, oder aber das Gewicht ist einfach schlecht verteilt, es kann zu Bildverzerrungen kommen, weil die Gläser in ihrer Krümmung nicht vernünftig angeschliffen sind. Viele Kriterien sprechen einfach gegen Billigbrillen, dabei ist es absolut unerlässlich, seine Augen beim Skifahren zu schützen.
Selbst bei stark bedecktem Wetter besitzt eine Schneefläche noch eine ungeheure Projektionswirkung und Lichtverstärkung, die die Augen dauerhaft schädigen können. Es ist also zwingend erforderlich, dass die Brille eine entsprechende Tönung aufweißt.
Bei der Tönung gibt es 2 Richtungen:
1. Dunkle Brillen
Diese Brillen werden bei hellem Sonnenlicht eingesetzt. Sie sind meist sehr dunkel gehalten um die Augen vor der gefürchteten Schneeblindheit zu schützen. Je heller es also ist, desto dunkler kann die Tönung der Gläser sein. gerade auf Gletschern, wo auch offene Eisflächen keine Seltenheit im Frühjahr sind, sollte man bei Sonnenschein dunkle, evtl. verspiegelte Brillen einsetzen. Diese haben jedoch den Nachteil, dass man mit ihnen in schattigeren Bereichen schlechter sieht, daher ist der Tönungsgrad immer nur ein Kompromiss.
2. Kontrastverstärkende Brillen
Diese Brillen werden vorwiegend bei schlechtem Wetter eingesetzt. Hier haben sich vor allem Orangetönungen in verschiedenen Helligkeitsstufen positiv hervorgetan. Diese erhöhen den Kontrast bei diesigem Wetter, oder bei starker Bewölkung, bis hin zum Fahren bei Nebel oder starken Schneefall, so dass man noch Schneeverwehungen und Untiefen, bzw. Stufen in der Abfahrt erkennen kann, wo andere Brillen längst versagen. Auch leichte Rot-Rosa-Tönungen können den Kontrast erhöhen, reichen aber nicht an die Orangetönungen heran. Auch Gelb ist bei wirklich extremer Sicht nicht verkehrt, aber Kontrastfördernd sind diese Gläser auch nicht mehr, sondern ermöglichen nur noch ein Mindestmaß an Sehvermögen bei extremsten Sichtbedingungen und sind eher dafür geeignet, wenigstens Partikel (Schneeflocken, Eiskristalle) vom Auge fernzuhalten.
Klarsichtgläser sind absolut unangebracht und sogar gefährlich! Auch diese modischen Brillen, wie sie zum Beispiel Anastasia trägt mögen beim Apres-Ski sehr reizvoll sein, aber auf einer Skipiste haben sie nichts, aber auch rein gar nichts zu suchen!
Ein weiteres wichtiges Kriterium der Brille ist die Art und Form
Auch hier haben wir es mit 2 Grundmustern im Regelfall zu tun
1. Schneebrille
Diese Brillen, auch Goggles genannt sind einer Taucherbrille nicht unähnlich. Sie umschließen das Gesichtsfeld dicht und sind mittels flexibler Bänder fest umschlossen. Diese Brillen sollten bei Schneefall oder schlechter Sicht, sowie bei Sturm benutzt werden, da sie die Augen völlig zugfrei halten. Diese Brillen eignen sich auch teilweise für Brillenträger, die leider nicht die Möglichkeit haben, Kontaktlinsen einzusetzen. es gibt etxra spezielle Modelle für sie.
2. offene Skibrille
Diese Brille ist eigentlich von der Form her identisch mit den Brillen, wie sich auch von Radfahrern, oder Inlinefahrern eingesetzt werden. Sie sind so konstruiert, das sie das Auge vor Zug oder Partikel schützen, gleichzeitig aber so leicht und klein sind, dass sie auch auch bei warmen Temperaturen nicht stören
Ich weiß, ich habe den Abschnitt über die Skibrillen ziemlich kurz gehalten, aber ich werde ihn noch überarbeiten, so dass ich noch tiefer in die Materie Skibrille eingehe, denn die Brille ist wirklich extrem wichtig.
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