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Der Catwalk im Schnee?
Dieses mal führt mich mein Weg in die Welt der Bekleidung, der Designer, der Zweckmäßigkeit, oder in einem Satz zusammengefasst:
Die Welt dessen, was man am Tag so alles mit sich „herumschleppt“.
Ich finde es immer wieder faszinierend, in den verschiedenen Skigebieten die Leute zu beobachten und teils mit einem Schmunzeln, teils mit Mitleid, oder Verwunderung über mancherlei Dummheiten sehe, wie sich manche Leute zum Skifahren, oder auch zum abendlichen Spaziergang kleiden, ihre Augen schützen, oder versuchen, die äußeren Gliedmaßen vorm kältetechnischen Schnelltod zu bewahren.
Fakt ist, das können alle keine Ciao-Leser sein, sonst hätten sie doch zumindest schon mal Magrats wunderbaren Artikel über das Zwiebelprinzip und die Funktionsfähigkeiten moderner Stoffe gelesen und sich dementsprechend verhalten/gekleidet.
Um also noch mal alle Fakten zu beleuchten, diesmal aus meiner Sicht, fangen wir also mal ganz unten an und kämpfen uns die menschliche Anatomie nach oben durch und dort jeweils auch von der innersten bis zur äußersten Abteilung Stoff.
Die Füße
Gerade unten angefangen, schon bei einem der wichtigsten Körperteile fürs Skifahren angekommen und nicht nur das, kaum an anderer Stelle werden so viele Fehler gemacht wie hier.
Auf die Skischuhe geh ich mal nicht so ausführlich ein, dazu hab ich ja schon einen speziellen Bericht geschrieben, aber sie machen einen großen Teil der Wärmekapazität aus.
Klar, die Schuhschale ist in den meisten Fällen aus einem Kunststoffmaterial und wie bekannt sein dürfte, ist das nicht gerade ein klasse Isolator gegen Kälte, aber dafür gibt’s ja Innenschuhe.
Die Hauptursache für kalte Füße bleiben zu eng geschnallte Schuhe. Und dieses zu eng schnallen ist nichts anderes, als eine natürliche Reaktion darauf, dass die Schuhe im Regelfall zu groß gekauft wurden. Das ist nicht wegdiskutierbar.
Das 2. Problem besteht in der Schale. Nicht nur, dass sie Kälte eigentlich ungebremst weiterleitet, ist sie zusätzlich auch noch dicht. Das heißt, man kann nicht den Effekt der Atmungsaktivität nutzen, wie z.B. bei Hosen oder Jacken. Die komplette Wärmeregulierung muss also im Schuh stattfinden. Dies geschieht über die modernen Materialien, aus denen die Innenschuhe bestehen. Hier findet der Wärmeaustausch statt. Wenn die Füße zu warm werden und vielfach dazu neigen „wegzuschwimmen“, kommen die Innenschuhe ins Spiel, die dann die Feuchtigkeit vom Fuß weg zur Schale hin transportieren. Dort kann sich die Feuchtigkeit nicht bedenkenlos sammeln, mal ganz abgesehen von der Geruchsbildung, über die ich allerdings auch nicht eingehe, sonst denken Hombre und Kluk am Ende noch, das sei hier ein Splatterfilm. Worauf ich hinaus will, ist, dass die Schuhe regelmäßig abends gründlich getrocknet werden müssen. Nur so können sie ihre wärmetechnischen Funktionen erhalten. In vielen Hotels der diversen Skigebiete werden spezielle Skischuh-Heizungen angeboten, die man unbedingt nutzen sollte. Der Aufenthalt der Schuhe den Urlaub über in der Dachbox oder dem Kofferraum sollte also unterlassen werden. Die Schuhe können dort nämlich nicht vernünftig trocknen, außerdem sind die Schuhe am nächsten Tag dann fürchterlich kalt und die Schale ist zusätzlich noch steif, wegen der Kälte.
Ein weiterer wichtiger Faktor sind aber die passenden Skisocken.
- Welche Funktionen müssen diese Strümpfe erfüllen?
Sie sollen
- den Fuß Warm halten
- den Fuß stützen
- Feuchtigkeit von der Haut wegtransportieren
- spezielle Partien den Fußes zusätzlich dämpfen
- möglichst geruchshemmend wirken
- niemals scheuern oder rutschen
- Die Blutzirkulation nicht stören
Ein gutes Paar Skisocken vermag all diese Dinge zu tun, die guten alten Norwegersocken vom Flohmarkt kriegen das aber nicht hin. Viele Skifahrer beschweren sich zum Beispiel über Blasen an den Füßen, obwohl ihr Schuh doch so super passen würde. Der Passt ja auch, aber ein Strumpf in Universalgröße, der gleich 4 oder 5 verschiedene Schuhgrößen abdecken soll, der rutscht weil ihr vielleicht die "Dummen" seit, die ausgerechnet die kleinste angegebene Größe habt, oder ihr seit die "Dummen", weil ihr die Maximalgröße habt und dementsprechend der Stoff stark gedehnt und bestrebt ist, sich wieder zusammenzuziehen.
Also: Finger weg von irgendwelchen Billigsocken. Sie können euch unter Umständen einen ganzen Urlaub ärgern, oder euch dazu bringen, im Urlaubsdomizil zu touristisch typischen total überzogenen Kosten ein Paar neue Socken zu kaufen, die ihr bei eurem Händler daheim zu einem Bruchteil des Preises bekommen hättet.
Für die Käsefußindianer unter euch noch ein Tipp: Die Firma XSocks vertreibt mittlerweile Skisocken mit sogenannten Silberionenfäden. Die wirken antibakteriell und geruchsblockend ohne irgendwelche Chemie!
Ihr habt immer noch kalte Füße?
OK, für die absolut Blutzirkulationslosen unter euch noch ein Spezialtipp: Ein paar Firmen bieten mittlerweile Batterie getriebene Schuhheizungen an. Hierbei bekommt man eine dünne Einlegesohle, die mit einem kleinen Thermostat inkl Batteriefach gekoppelt ist. Das Batteriefach kann man von außen am Schuh anbringen und bei Luxusmodellen sogar die Temperatur vorwählen. Ob die teile wirklich überzeugend funktionieren, kann ich allerdings nicht beurteilen, da ich so eine Heizung bisher nur aus dem laden kenne, ohne sie selber eingesetzt zu haben.
Ich möchte nur darauf hinweisen, dass ihr eine solche Heizung dann schon beim Schuhkauf berücksichtigen solltet, da sie die Größe des Schuhs beeinflussen!!!
Der Unterkörper
"Beine? Ich habe Beine.. juchhee...ich hab die gerade schon gar nicht mehr gespürt vor Kälte" so ähnliche Aussprüche erlebe ich immer wieder, wenn ich mit irgendwelchen Gondeln fahre, oder aber auch die Umkehrreaktion: "Boaach, diese sch*** Hose klebt schon wieder auf den Beinen, das macht keinen Spaß".
Nur.. die Leute sagen es und haben es auch schon wieder vergessen. Absolut kein Gedanke daran verschwendet, warum sie sich in dieser Situation befinden, daher auch hier ein paar meiner Erfahrungen mit der Materie.
Und ich fang auch gleich wieder "unten drunter" an, mit dem angeblich peinlichsten Stück vernähten Stoffes, den man sich irgendwo überstülpen kann: Der langen Unterhose.
"Also weißte, da hab ich den Armyshop inne Nachbarschaft. Da krisse voll gut erhaltene NVA- und BW-Restbestände für lange Unterhosen". Ach herrje, ja, die hätte ich fast vergessen. Die gute alte BW-Einfach. Gleichzusetzen mit so liebevollen Worten wie "Liebestöter". Sie kommt in meiner Hierarchie direkt nach den guten alten "Doppelfeinripp mit Seiteneignriff". Nur.. auf einer Skipiste haben sie eigentlich nichts zu suchen. Nein, nicht weil da all die tollen Skihasen rumflitzen und die Hosen dann die Liebe töten könnten, sondern ganz einfach wegen dem bekannten Zwiebelprinzip und dem Feuchtigkeitsaustausch (nein, nicht was ihr jetzt wieder denkt :-) ). Diese Hosen bestehen nämlich alle aus Baumwolle und die hat gleich 2 Nachteile:
1. Sie leitet die Feuchtigkeit nicht von der Haut ab
2. Sie speichert die Nässe und trocknet extrem langsam
An die Frauen unter euch gerichtet:
NEIN, Perlon-, Nylon- oder Seidenstrumpfhosen speichern auch keine Wärme, sie sind ein denkbar schlechter Isolator, bringen also nichts, außer ein paar zusätzlichen Scheuerstellen. Da sie Feuchtigkeit in einem gewissen Grad auch nicht weiterleiten, sondern speichern werden sie schnell "ungemütlich".
Und da wir gerade mal wieder eine Retrowelle haben: Leggins sind zwar vielleicht wieder "in", aber auf Skipisten wirklich nur dann zu gebrauchen, wenn die Temperaturen so arktische Ausmaße annehmen, dass eine Skitour einer Polarexpedition gleichkommt.
Daher kann ich euch nur empfehlen, bevor ihr auf zusätzliche Wärme verzichtet, weil ihr euch diesen Hosentyp nicht antun wollt, greift lieber zur Spezialwäsche. Die sieht vielleicht auch nicht unbedingt sooo klasse aus, aber sie erfüllt alle Kriterien um sich bei extremer Kälte, aber auch bei relativer Wärme wohl zufühlen.
Das heißt, diese Hosen sind hautnah gewebt, um die Bewegungsfreiheit nicht zu beeinträchtigen, sie haben wenn überhaupt, sogenannte Flachnähte, die Scheuer- oder Druckstellen vermeiden und sie bestehen aus Material, dass extrem schnell trocknet, gleichzeitig die Feuchtigkeit von der Haut wegtransportiert und auch isoliert. Diese Hosen wärmen also nicht nur, sondern sie haben eine regelrechte Wärmeregulierung, wie eine gute Klimaanlage. Das bedeutet wiederum, dass man sie nicht nur bei Kälte unter der unvermeidlichen Skihose sehr gut einsetzen kann, sondern auch im Frühjahr, wenn man bei relativ warmen Temperaturen Skifahren geht (Stichwort: Firnschnee fahren). Dort transportieren sie nämlich den Schweiß von der Haut weg, halten die Muskulatur warm, aber nicht zu warm und verhindern ein Kleben oder Scheuern der Haut (die an manchen Stellen extrem empfindlich ist) mit der Skihose, was mich auch gleich zum nächsten Thema bringt:
- Die Skihose.
Jedem ist wohl klar, dass Skifahren in Jeans nicht so gut kommt. Es muss also eine entsprechende Skihose oder Schneehose her. Worauf achte ich da am besten?
Ganz klar, der Stoff muss von außen Wasser- und Winddicht sein, gleichzeitig aber auch Feuchtigkeit von innen nach außen transportieren. Außerdem sollte sie wärmen und bei einem Sturz vielleicht noch etwas gepolstert sein, oder zumindest so reißfest, dass man die Hose nicht gleich nach dem ersten Sturz entsorgen "darf".
Moderne Markenskihosen erfüllen eigentlich alle die gewünschten Kriterien. Sie haben einen Innenfutter, das Feuchtigkeit aufnimmt und sie nach außen leitet, gleichzeitig lässt es weder Wind, noch Feuchtigkeit nach innen durch. Dann sind die Hosen meistens noch wattiert, was einen zusätzlichen Isolator bildet und die äußere schicht ist aus einem winddichten wasserabweisenden Material, das extrem reißfest ist. Ich kann diese Reißfestigkeit nicht oft genug betonen, denn frische Pisten sind meist sehr eisig und haben eine "gefräste" Struktur. Wenn man nun da drauf ins Rutschen gerät, ist eine Billighose schnell durch. Außerdem gibt’s dann hässliche Verbrennungsstellen auf der Haut aufgrund der weitergegebenen Reibungshitze. Das passiert bei guten Hosen nicht so schnell.
Worauf ich noch achten sollte?
Bei den meisten Markenwaren gibt es so Zettelchen, die Aussagen über die Qualität machen. dabei ist besonders ein Wert interessant: Die "Wassersäule". Hierbei wird angegeben, wie viel Wasser auf einen cm² Stofffläche drücken kann, ohne das der Stoff das Wasser durchlässt. Dieser Wert sollte nicht unter 2.000mm liegen. Sehr gute Ware, wie z.B. die von Spyder hat eine Dichtigkeit von 20.000mm.
Zusätzlich sollten noch alle Nähte getaped sein, das heißt, die Nähte sind zusätzlich noch verklebt, um eine höhere Wasserundurchlässigkeit zu erreichen.
Außerdem sollten die Hosen unten einen Reißverschluss aufweisen, durch den das Skischuhanziehen erleichtert wird. und zusätzlich noch einen "Schneestopper" besitzen, der über(!!!) die Schuhe gezogen wird und so zum einen verhindert, das bei einem Sturz von unten durch die Beinöffnungen Schnee eindringt, aber auch die Hose Winddicht macht.
Eine weitere wichtige Sache ist die obere Schnittform der Hose. Gute Hosen sind im Rückenbereich etwas erhöht geschnitten um die Nieren besser zu schützen.
Abraten kann ich nur von Skihosen, die entweder von innen gummiert sind, oder aber eine Plastikschicht beinhalten (die hört man, wenn man den Stoff etwas knittert, das hört sich dann an wie ne Einkaufstüte), denn in den Hosen schwimmt man schneller im eigenen Saft, als einem lieb sein kann. "Im eigenen Saft gegart" mag zwar ein Prädikatsurteil bei Kochschinken sein, beim Skifahren ist es aber eher extrem unangenehm
Sodele, kommen wir nun zu
Der Oberkörper
Auch hier kann ich nur wieder auf das Zwiebelprinzip verweisen. Das lässige Basic-Muscle-Shirt aus 100% reiner Baumwolle ist völligst deplaziert.
Auch normale Sweatshirts (Baumwolle) oder Strickpullover (fehlende Isolation) erfüllen nicht gerade die Anforderungen, die man beim Skifahren hat.
Ein guter Bekleidungsaufbau sollte dementsprechend wie folgt aussehen:
1. Funktionsunterhemd
Lang- oder Kurzärmlig hängt vom Kälteempfinden ab. es geht darum, dass diese Shirts körpernah geschnitten sind mit Flachnähten, um die Isolation zu unterstützen ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.
2. Skirolli
Der führt das Prinzip des Wärmeaustauschs weiter und hat zusätzlich noch einen hohen Halsabschluss. Außerdem sind sie meistens aus relativ dünnem Stoff, sie behindern also weder den Bewegungsapparat, noch erhöhen sie das Gewicht der Bekleidung unnötig
3. Skijacke
Was das Material betrifft, kann ich nur nach oben verweisen: Siehe Material der Hose. Die verwendeten Stoffe sind den gleichen Anforderungen ausgesetzt, wie die, der Hosen.
Worauf man aber unbedingt bei Skijacken achten sollte, ist die Taschenfunktionalität. Damit meine ich nicht nur, dass die Taschen mittels Reißverschluss (der auch mit Handschuhen bedient werden können muss) verschließbar sind, sondern auch die Anzahl, die Anordnung und diversen Größen. Gerade in diesem bereich kann man bei diversen Jacken (auch bei sündhaft teuren Designerstücken) extreme Defizite feststellen. Man sollte auf keinen Fall unberücksichtigt lassen, was man so alles bei einem Skiausflug mit auf den Berg nimmt. Das ist meist mehr als man denkt. Also achtet darauf, dass die Jacke funktionell ausgestattet ist.
Zusätzlich sollte die Jacke sich entweder mit der Hose über einen Reißverschluss verbinden lassen, oder aber mindestens über einen Schneefang verfügen um die Jacke Winddicht zu halten und bei einem möglichen Sturz das Eindringen von Schnee zu verhindern.
Ob man sich nun für eine Langjacke oder einen Skiblouson entscheidet ist reine Geschmackssache. Nur sollte die Jacke immer auf die Hose abgestimmt sein, was die Funktionalität anbelangt
Der Kopf
Fangen wir hier mal beim Hals an.
Immer wieder sehe ich Leute, die zu ihren todschicken Designerskiklamotten doch tatsächlich einen ganz normalen Schal tragen, wie man ihn unter Mänteln oder so trägt. das nenn ich glatten Stilbruch. Nicht das ein Angoraschal nicht wärmen würde, dass tut er ganz gewiss, aber dennoch sollte auch hier ein bisschen auf Funktionalität geachtet werden. Ein Dreieckstuch, beispielsweise aus Fleece ist viel Zweckmäßiger, da es am Halsabschluss der Jacke nicht so dick aufträgt und daher die Chance, sich selbst beim Skifahren zu strangulieren erheblich mindert. ein Schal soll schließlich wärmen und nicht gleich die Saustoffzufuhr zum Hirn abschneiden ;-)
Gleichzeitig kann man ein modernes Dreieckstuch auch durchaus übers Kinn ziehen, was bei Wind sehr angenehm sein kann, denn Wind bei Minusgraden kann ziemlich schockierende Wirkung haben.
Beim Gesicht gibt’s eigentlich im allgemeinen nicht allzu viel zu sagen, außer dass man sich auch bei schlechtem Wetter gut eincremen sollte, da eine gute "Fettschicht" (im positiven Sinne) auch gegen Wind und Kälte sehr gut wirkt.
Sollte es dann doch mal empfindlich kalt werden, kann ich Sturmmasken sehr empfehlen, die auch die Nase mit einschließen.
Als "Gesamtheilmittel" für Hals Nase, Ohren, Kopf kann ich übrigens sogenannte "kanadische Mützen" sehr empfehlen. Sie sind aus Fleece angefertigt und können sowohl wie ein schlauch als Schal getragen werden, oder aber wie eine Mütze über den kompletten Kopf gezogen werden.
Wisst ihr eigentlich, dass Wissenschaftler herausgefunden haben, dass 80% der Körperwärme beim Skifahren über den Kopf verloren geht? Und das, obwohl es doch so viele Hitzköpfe beim Skifahren gibt ;-) ? nein, ohne Flax. Es ist unbedingt zu empfehlen, beim Skifahren eine Mütze, mindestens aber ein Stirnband dabei zu haben. Denn zum einen hält so etwas das Haupt warm und befähigt einen noch zu denken und zum anderen kann ich euch aus schmerzhafter Erfahrung sagen, dass Ohren- und Kopfschmerzen doch jeden Spaß am Skifahren trüben kann. Und das alles nur, weil ich einmal kein Stirnband oder Mütze dabei hatte und plötzlich ein richtig empfindlich kalter Wind ging. In den bergen muß man halt immer mit spontanen Wetterwechseln rechnen und ich kann euch sagen, dass Eiskristalle im Gesicht ein Gefühl hinterlassen wie ne heftige Peeling-Creme
So, ihr habt es nun fast geschafft (so ihr nicht sowieso schon ein paar Seiten vorher angefangen habt, vor Langeweile zu scrollen.
Abschluss
Ich habe hier bewusst nicht geschrieben "Fazit", denn meine ganze Erfahrung habe ich eigentlich in den einzelnen Abschnitten untergebracht, daher hier nur noch mal zum Schluss ein paar abschließende Worte:
Lasst euch nicht jeden billigen Plunder andrehen, nur weil ihr ein paar Euro sparen wollt. ich weiß, dass gerade Skifahren ein recht teures Hobby ist, aber die Sachen, die man sich kauft, halten im Regelfall auch ein paar Jahre, ohne das sie wirklich aus der Mode geraten. Ihr investiert also immer auch etwas in eine langfristigere Sache.
Gleichzeitig heißt teuer auch nicht zwingend "gut". Viele Designer-Ware ist wirklich unfunktionell und daher nicht unbedingt nützlich. Verlasst euch da lieber auf Hersteller, die langjährige Erfahrungen im Skisport vorweisen können, da kann man eigentlich nichts verkehrt machen.
Eine Lanze möchte ich aber noch für 2 "Billigvertriebler" brechen: Zum einen sind die Sachen von Tchibo aus dem TCM-Label gar nicht mal verkehrt und bieten ein relativ gutes preis-/Leistungsverhältnis, zum anderen ist die Sportmarke von C&A: Rodeo auch nicht zu verachten. Auch hier trifft man auf eine brauchbare Qualität zu relativ kleinen Preisen
Für alle, denen mein Bericht hier zu lang ist, den sei gesagt, das ich zu den einzelnen Punkten wirklich nur das nötigste zusammengefasst habe, eigentlich hätte jedes dieser Bekleidungsmerkmale eine eigene Rubrik "verdient".
Denen, die sich durch den kompletten Bericht wirklich durchgeackert haben, wünsche ich, dass ihnen meine Informationen an der einen oder anderen Stelle wirklich helfen konnten.
Euer Balu
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